26./27. April 2014 

Ein gemeinsames Wochenende ist geplant. Betreuer, Pflegeeltern-ANwärter, Pflegeeltern, Pflegekinder, leibliche Kinder, Ausbilder, Helfer… ach alle sind dabei. In den zwei Tagen geht es darum die Gruppe zu stärken. Mehr von sich zu erzählen. Es geht darum sich zu öffnen, sich seinem Kind-Ich zu stellen. Was wäre da passender als in einem abgelegenen Landschulheim? Da wird der Eisverkäufer zur Gottheit erklärt, Kaffe-Kuchen-Zeit ist ein spannendes Ereignis aber das eigentliche Highlight ist wie immer. Der Abend.

Wo früher heimlich Piccolo Flaschen kreisten, darf jetzt ganz offiziell Bier getrunken werden und noch etwas darf nicht fehlen. Gemeinschaftsspiele. Jawohl wir spielen ein (wirklich schwieriges) Klopf-Tisch-Klatsch-Tisch-Becher-weiterreich-Klop-Tisch-Klatsch Spiel. Der Weg ist das Ziel. Und wir rasten förmlich in Begeisterungsstürme aus als wir es schaffen eine ganze Sequenz gemeinsam zu Tisch-Klatsch-Klopfen! Ich hatte es geahnt aber jetzt bin ich mir sicher. Ich werde noch zum „Rot-Knäul-Liebhaber“.

Der nächste Morgen hat ein weiteres Highlight. Weißbrot, Schwarzbrot und Aufschnitt. Yammi! Und eines, ich kann es kaum fassen, roter Tee. Ja genau, der gute alte rote Tee in diesen Alukannen. Ein Träumchen!

Das Highlight des Wochenende sind die Pflegekinder mit Ihren dazugehörigen Pflegeeltern. Sie erzählen vom Alltag, von den Schwierigkeiten und den Erfolgen. Den ganz kleinen die, die wirklich kostbar sind. Es ist wirklich schön alle gemeinsam zu sehen. Und trotzdem wird einem bewusst, dass dies ein langer Weg war. Kein einfacher Weg. Wir sind mal entschlossen, mal sind wir zögerlich.